Hoffnungsspendende Orgelmatinee: Termin festgelegt

In den letzten Monaten haben wir vermehrt festgestellt, wie sehr Musik zu unserem Wohlbefinden beiträgt, uns tröstet und erheitert, aber auch Kulturgenuss und Konzertbesuch fehlen. Musik ist Hoffnungsträgerin!

Möchten Sie zu den Ersten gehören, die wieder live in den Genuss eines Konzertes kommen? Und gleichzeitig freischaffenden KünstlerInnen etwas Gutes tun? Dann können Sie ab sofort ein Ticket für die Orgelmatinee am Sonntag, 27.06. erwerben. Sie wird im Anschluss an den Gottesdienst um 12.15 Uhr stattfinden.
Kantorin Carla Braun wird in der Pauluskirche Bad Kreuznach hoffnungsspendende Werke an der Orgel musizieren. Nicht nur Johann Sebastian Bachs Meisterwerk, sein Präludium in Es-Dur, wird erklingen, sondern auch romantische Melodien von Gaston Litaize und prächtige Choralvariationen von Karg-Elert. Pfarrerin Elfi Decker-Huppert wird tröstende Worte und Gebete lesen.

Der komplette Erlös der Orgelandacht kommt freischaffenden Musikerinnen und Musikern zu Gute, die in den Monaten April-Juni in den Kantaten im Gottesdienst der Pauluskirche musiziert hätten und coronabedingt leider nicht spielen konnten.

Karten gibt es für 10 Euro + VVK-Gebühr über www.ticket-regional.de und die bekannten VVK-Stellen. 

 

Mittwochsmusiken ab dem 07. Juli, 17 Uhr

Unter dem Motto Schwarz | Weiß: Musik in Kontrasten werden hoffentlich auch in diesem Jahr acht MusikerInnen an beiden Orgeln der Pauluskirche konzertieren. 
Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die kirchenmusikalische Arbeit wird gebeten. Veranstalter sind die Ev. Kirchengemeinde und die Ev. Matthäusgemeinde Bad Kreuznach.

Mittwochsmusik, 07.07.2021, 17 Uhr, Pauluskirche - Mozart und Reger

Carla Braun eröffnet die diesjährigen Mittwochsmusiken mit einem kontrastreichen Programm von W.A. Mozart und M. Reger. Nicht nur die beiden Epochen sind in sich ein Kontrast, auch die Stücke entwickeln sich wellenartig. Während in Mozarts Fantasie in f-moll ein prägnantes Allegro einem lyrischen Andante gegenübersteht, treibt Regers Fantasie über den Choral „Halleluja! Gott zu loben bleibet meine Seelenfreud“ das Motto auf den Höhepunkt. Lautstärke, Tempo und Harmonik wechseln hier strophenweise. 

Mittwochsmusik, 14.07.2021, 17 Uhr, Pauluskirche - Wagner im Quadrat

In Richard Wagners „Lohengrin“ geht es um die Gralsgeschichte, in der die Farben Schwarz und Weiß eine hohe symbolische Bedeutung haben. Lohengrins Schwan ist in diesem Fall weiß. Im heutigen Konzert erklingt die Ouvertüre. 
Die Oper von Siegfried Wagner, der Sohn Richards, bedient sich zwar nicht der Thematik der Gralsgeschichte, löst aber mit ihrem Titel "Das Schwarzschwanenreich" die Assoziation mit „Lohengrin“ aus.
Thomas J. Scheike studierte in Köln Kirchenmusik (A), ebenso Instrumental-Pädagogik, Klavier und Kapellmeister.
Seit 1998 wirkt er freischaffend als Sänger, Pianist, Chorleiter und Gesangslehrer.

Mittwochsmusik, 21.07.2021, 17 Uhr, Pauluskirche - Bach und Reger

Kontrastreich sind die beiden gewichtigen Werke von Max Reger und Johann Sebastian Bach, die Manuel Knoll am 21.07. zu Gehör bringt. Regers Choralfantasie "Straf mich nicht mit deinem Zorn" lotet sehr eng am Textgehalt des Chorals die Schwärze der menschlichen Nacht aus. Bachs bekannte Passacaglia in c-Moll ist eine wahre Feier der musikalischen Variation.

Manuel Knoll studiert derzeit Master Kirchenmusik an der HfK Heidelberg in der Orgelklasse von Maria Mokhova. Im September wird er sein Studium abschließen.

Mittwochsmusik, 28.07.2021, 17 Uhr, Pauluskirche - Bach, Peeters, Escaich

Es erwartet Sie eine kontrastreiche musikalische Reise von vor der Menschwerdung („Eaux natales“) bis hin zur Auferstehung („Vers l‘espérance“) mit Werken von Joh. Seb. Bach, F. Peeters und T. Escaich. Letzterer ist Nachfolger Duruflés an Saint-Étienne-du-Mont in Paris. Seine Laufbahn als Komponist ist eng mit der als Organist und Improvisator verbunden. Seine beiden Werke (s.o.) zeugen von einem ausgeprägten Sinn mitreißender Rhythmik und Sinnlichkeit. Sie stehen im Kontrast zu den bei Bach und Peeters erklingenden strengen Formen, die durch formale Architektur überzeugen.
Caroline Huppert studiert zurzeit in Heidelberg (Master Ev. Kirchenmusik/„Künstlerische Ausbildung“ Chorleitung).

Mittwochsmusik, 04.08.2021, 17 Uhr, Pauluskirche - Clérambault und Widor

Schwarz-Weiß Kontraste zeigen sich nicht nur äußerlich in dem vorliegenden Programm – mit der 2. Suite von Clérambault ein reich verziertes Musterbeispiel des französischen Orgelbarocks, dort der majestätisch-choralartige erste Satz einer großen angelegten symphonischen Suite von Widor – sondern auch innerhalb der beiden Werke selbst: Bei Clérambault stehen immer wieder einzelne Register solistisch im Vordergrund, garniert mit zahllosen Trillern, Vorschlägen und sonstigen musikalische Elementen, bei Widor hingegen mäandernde, sich aus einem Mischklang sich türmende Arkaden bis hin zum achtstimmigen, satten Tutti.

Dr. Peter Karfeld (*1965) stammt aus Bechhofen/Pfalz. Von Hause aus Jurist, wirkt er seit mehr als 15 Jahren als nebenamtlicher Organist in der Ev.  Kirchengemeinde in Bad Kreuznach. Er ist außerdem Mitglied der dortigen Kantorei sowie des Vokalensembles. Seit mehreren Jahren erhält er weiterführenden Orgelunterricht u.a. von Dekanatskantor Klaus Evers.

Mittwochsmusik, 11.08.2021, 17 Uhr, Pauluskirche - Bach, Mendelssohn und Michel

Die heutige Mittwochsmusik wird von zwei Nachwuchsorganisten der Region gestaltet. Maximilian Thiel hat in 2020 seinen Befähigungsnachweis Orgel absolviert, während Michael Brachetti - eigentlich Schulmusiker mit Hauptfach Klavier - in der C-Ausbildung Unterricht von Dekanatskantor Klaus Evers erhält.
Das Programm ist ein Spaziergang durch die Jahrhunderte, und stellt dadurch einen Kontrast von Melodik, Harmonik und - ganz besonders - Klangfarben der Orgel dar. Es erklingen Choralbearbeitungen von J.S. Bach, Teile aus F. Mendelssohn-Bartholdys Orgelsonate Nr. 2 und ein Swing von J.M. Michel. 

Mittwochsmusik, 18.08.2021, 17 Uhr, Pauluskirche - Karg-Elert

Hendrik Ritter, Kirchenmusiker aus Gebroth, wird im heutigen Konzert unter anderem Sigfrid Karg-Elerts "Nun danket alle Gott" zu Gehör bringen. Ein Marche Triomphale, der sowohl lyrische als auch festliche Elemente enthält und das Motto Schwarz | Weiß hervorragend abbildet.

Mittwochsmusik, 25.08.2021, 17 Uhr, Pauluskirche - Schlee, Grunenwald, Schroeder

Klaus Evers gestaltet die Mittwochsmusik mit Musik für die schwarzen und weißen oder auch weißen und schwarzen Tasten der Orgel, deren Gebrauch durch unterschiedliche Tonskalen kontrastreich gestaltet werden kann.

Thomas Daniel Schlee schreibt sein "Seefelder Präludium" ausschließlich für die (weißen) Untertasten als Hommage an den französischen Komponisten Maurice Duruflé (1902-1986) und zitiert dabei ein Motiv von dessen „Veni creator“-Prélude.
Jean-Jacques Grunenwald bildet in seinem Werk "Hommage à Josquin des Prés" aus dem Namen des vor 500 Jahren verstorbenen Musikers Josquin des Prés ein musikalisches Anagramm, das Töne der C-Dur-Tonleiter sowie des zusätzlichen Tons B verwendet. Das Thema und seine vier Variationen mit vom Sopran über den Tenor zum Bass absteigenden Thema und beschließender kolorierter Durchführung werden in chromatischer Tonsprache eingefärbt.
Hermann Schroeder verwendet in seiner "Musik für Orgel" für die Themen seiner drei Sätze drei Tonskalen, die sich aus den 12 schwarzen und weißen Tasten bilden lassen.
Klaus Evers ist kath. Dekanatskantor in Bad Kreuznach.